Unabhängig von den Arbeiten am Vitzenburger Schloß macht sich Schulze Gedanken über die Dorfjugend, denen zur Zeit keine Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. So ist der Architekt auf der Suche nach einem Treffpunkt für die Jugendlichen im Dorf, welcher nicht nur unter freiem Himmel zu finden ist.
* Anmerkung der Redaktion (Juni 2011): Das Engagement des Weimarer Architekten Mike Schulze läuft sich gegen den Bürokratismus des Landkreises und dessen persönlichem Klüngel leer. Die Einwohner des Ortes stellen sich gegen den neuen Schlossherrn. Nach dem Verkauf wenige Jahre nach der Jahrtausendwende gerät die Anlage an eine Berliner Immobilienfirma, die die Restauration der historischen Immobilie verkündet. Doch bis auf einen längst abgeschriebenen Baukran, zwei Konzerte im immer mehr verfallenden Gelände und steten Hilferufen nach finanzieller Unterstützung durch die öffentliche Hand, tut sich nichts.