|
Trojaburgen fanden oder finden sich häufig in Küstennähe und auf Inseln (Gotand), seltener im Binnenland (z. B. Labyrinth von Tibble). In Grundriss und Größe ähneln sie den manchmal ebenfalls als Trojaburgen bezeichneten Rasenlabyrinthen.
Seit dem 19. Jahrhundert begannen sich Archäologen und Völkerkundler für diese Stätten zu interessieren. Die meisten Trojaburgen befinden sich im skandinavischen Raum; es existieren etwa 200 in Schweden, 141 wurden in Finnland nachgewiesen, etwa 60 in Russland und einige in Deutschland (Trojaburg Calbe) und Norwegen.
Die Figur kommt auf griechischen Münzen vor und zeigt neben anderen Beispielen, dass sie schon in der Antike bekannt war, wo sie, nach einer Zeichnung in Pompeji mit erklärendem Text, mit der Sage von Minotaurus und dem berühmten Labyrinth von Knossos auf Kreta in Zusammenhang gebracht wurde. Weitere Labyrinthe auf mittelalterlichen Kirchenmalereien sowohl in Italien, als auch in Frankreich abgebildet. Im Norden, auf Gotland (Hablingbo).
|