BURG QUERFURT

Das kleine Städtchen mit seinen trutzigen Mauern und der mächtigen Burg liegt seit ewigen Zeiten an der Kupfer- und Weinstraße, die den Harz mit den großen Städten des Südens und Westen verbindet. Das Provinzstädtchen ist mit dem „teutschen Jerusalem“, wie Magdeburg ehrfürchtig genannt wird, schon seit Jahrhunderten enger verbunden als es der Eindruck heute zulässt.

Ein Leben im 30jährigen Krieg. Generationen werden entwurzelt. Die kleine Stadt an der Querne wird verwüstet und verliert die Hälfte seiner Einwohner. Nach dem offiziellen Kriegsende 1648 bleiben schwedische Besatzungstruppen noch zwei Jahre auf der Burg, die in ihrer Geschichte jedoch nie erstürmt wird.

Ein visueller Einblick

* Erstveröffentlichung: Mitteldeutsche Zeitung März 2006

Die ganze Geschichte
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Erste Siedlungen, die „Edlen Herren“ und Querfurter Missionare; Ende einer Dynastie, im Besitz der Magdeburger und auf dem Weg in die Hölle; unter schwedischem Beschuss, Fürstentum und letzte öffentliche Hinrichtung

Burg Querfurt um 1220