|
Das kleine Städtchen mit seinen trutzigen Mauern und der mächtigen Burg liegt seit ewigen Zeiten an der Kupfer- und Weinstraße, die den Harz mit den großen Städten des Südens und Westen verbindet. Das Provinzstädtchen ist mit dem „teutschen Jerusalem“, wie Magdeburg ehrfürchtig genannt wird, schon seit Jahrhunderten enger verbunden als es der Eindruck heute zulässt.
Ein Leben im 30jährigen Krieg. Generationen werden entwurzelt. Die kleine Stadt an der Querne wird verwüstet und verliert die Hälfte seiner Einwohner. Nach dem offiziellen Kriegsende 1648 bleiben schwedische Besatzungstruppen noch zwei Jahre auf der Burg, die in ihrer Geschichte jedoch nie erstürmt wird.
|