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"Auf gewaltigen, nach drei Seiten steil abfallenden Felsen, wohl zweihundert Fuß über dem Spiegel der Saale erhob sich die Innenburg. Nach Süden, Westen und Norden war ein breiter und tiefer Zwinger vorgelagert, obwohl der Berg überall steil abfiel. Im Osten schied ein Abgrund, über den eine Zugbrücke führte, die Zitadelle von der Vorburg.
Nur von hier aus war an eine Eroberung der Bergfeste zu denken, aber die von Natur schwächste Stelle war durch Kunst fast uneinnehmbar gemacht worden. Mauern von riesiger Stärke und zwei trotzig aufragende Türme schirmten das Tor, und an ein Ausfüllen des Abgrundes war gar nicht zu denken, dazu war er viel zu tief ..." ---------- "Die letzten Rudelsburger" von Paul Schreckenbach
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